Beide sind sich einig, die wettberbsmässige Rangelei um den niedrigsten Schadstoffausstoss bei Autos vernichtet Arbeitsplätze und soll so nicht sein. Recht haben sie. Zwar denken die Autohersteller dabei an ihren Profit und benutzen den Mitarbeiter als Geisel dafür, aber uns kann es Wurst sein, welcher Grund dafür vorgetragen wird. Zumindest, wenn dieser Grund sich abstellen lässt. Die Arbeitslosen haben dann saubere Luft, aber kein Geld mehr für etwas anderes. Vergessen wird dann auch, wer diese Wagen eigentlich kaufen soll. Mein Geld ist alle. Das der meisten anderen auch. Und die, die noch welches haben, kümmern sich nur wenig um Verbrauch und Abgase. Das würde ich auch tun, wenn ich Geld genug hätte. Wenn schon, denn schon.
Archiv für den Monat Januar 2007
Mahnmal als Toilette
Das Holcaust-Mahnmal in Berlin wir oft und gern als Toilette benutzt. Das zumindest vermeldet die Zeitung. Erstaunlicherweise gab es noch keine jüdische Empörungswelle. Was auch daran liegt, dass die Stiftung diesen Vorfall nicht gerade mit Vehemenz weitergeleitet hat. Aber, das muss man sagen, zu meckern gibt es dabei auch nichts. Selbst verschuldet ist dieser Umstand. Weiterlesen
Schlag den Raab
Normalerweise schaue ich mir solche Sachen nur recht selten an. Gestern allerdings erschien die weitere Betrachtung lohnenswert. Erstes auffälliges Zeichen: Ein nicht-jammernder Kandidat. Zweites Zeichen: Ein bockiger Raab. Ruhig, sachlich und konzentriert arbeitete der Kandidat auf sein Ziel zu. Ein verlorenes Spiel tieb ihm nicht den Schweiss auf die Stirn. Mit neuer Kraft zur nächsten Aufgabe. Anders sah es da bei Raab aus. Ich muss dazu sagen, ganz persönlich, ich mag diesen Menschen nicht. Weiterlesen
Neandertaler der Strasse
Autofahren macht eigentlich keinen Spass. Es bewegt den Menschen mechanisch von einem Ort zum anderen. Sicherlich, hat man ein Oldsmobil, so wie ich eines hatte, kann diese Art der Fortbewegung tatsächlich auch als angenehm betrachtet werden. Usere momentane Wirtschaftslage gestattet es den meisten jedoch nicht, ein entsprechendes Spassmobil zu besitzen. Nur die entsprechende finanzielle Ausrüstung ermöglicht es einem, solch ein Vehikel sein eigen zu nennen und auch mit dem entsprechendem Futter zu versorgen. Der gemeine Bürger hingegen fährt minimalisiert und notgedrungen ohne Fahrspass. Weiterlesen
Neues aus dem Tollhaus der EU
CO2 heisst das Zauberwort. Damit kann man herrlich viel Zeit vertrödeln. Profilieren kann man sich damit natürlich auch. Zur Zeit streiten sich die EU-Kommissare Verheugen und Dimas. Das lockt auch Aasgeier an. Ein willkommenes Fressen für die Umweltschützer. Vertreten durch den Geschäftsführer der deutschen Umwelthilfe. Schon der Name ist grotesk. Umwelthilfe. Ich gehöre auch dazu, aber gut. Weiterlesen
Communination bei zurbundeskanzlerin.de
Neue Worte lernen wir gern. Zumindest, wenn es nichts mit Arbeit oder Nachdenken zu tun hat. Wir wissen aber auch, das die Politik gern neue Wörter einführt um den Bürger zu verfürren und die eigene Stellung zu festigen. Solch ein Fall hat sich mir heute, eher zufällig erschlossen. Wo bei es nicht allein ums Wort geht. Viel schlimmer ist, was als Anhängsel hintendran hängt. Weiterlesen
Weniger Krankschreibungen
Wen wunderts? Längst Sklave des Arbeitsgebers hat jeder Angst, die Krankschreibung würde in die Arbeitslosigkeit führen. Grosse Hürden gibt es ja nicht. Einstellung per Zeitvertrag, so ist man permanent in einer Bittsteller-Haltung gegenüber seinem Lehnsherren. Paxisgebühr stellt für Wenigverdiener ein weiteres Hindernis dar. Und überhaupt, was bringt’s? Gesundheitsreform und Kostensenkung trugen dazu bei, das Herr Doktor nur geringfügig mehr als einen Handschlag als Behandlung anbietet. Das ausgeschriebene Rezept bringt uns anschliessend in Genuss einer weiteren Zuzahlung. Dagegen steht der Arbeitsplatz. Also Leidensfähig werden, was anderes bleibt vielen nicht. Was allerdings nur eine temporäre Abhilfe verschafft. In etlichen Jahren werden uns die versäumten Arztbesuche enorme Kosten bescheren und es wird nach nochmaliger Kostensenkung gerufen werden. So dreht sich die Spirale, bis es gar nichts mehr gibt. Warum also nicht gleich die Krankenversicherung abschaffen. Der frühe Tot entlastet dann die Gesellschaft und die Lohnnebenkosten.