Die Kuh macht Muh und kackt dazu. Das hat die Wissenschaft nun festgestellt. Die Klimaforscher, die Ihre Ergebnisse seit der letzten Klimakonferenz unerkärlicherweise nur Häppchenweise preisgeben, sehen in dem 4-beinigen Wiederkäuer einen erheblichen Schädling. Dabei kommt nicht nur die Gülle zum tragen, sondern auch die Methan-Pupserei unser Kühe. Oder besser, aller Kühe weltweit. Die Kuh kann ja nichts dafür. Continue reading
Monthly Archives: Februar 2007
Vattenfall
Die neue Rechnug über den Stromverbrauch und die zukünftigen Zahlungen sieht interessant aus. Es fällt auf, das nun keine Zahlkarten mehr dabei liegen und die Zahlungen zukünftig monatlich zu leisten sind. Das also hat uns die Privatisierung beschert. Sparen an den Zahlkarten und erhöhen der Strompreise. Damit der Gewinn noch höher ausfällt, wird in Zukunft früher abgeklemmt, könnte man mutmassen. Denn der Zahlungseingang kann nun monatlich überprüft werden und nicht wie bisher, alle 2 Monate.
Wohnungsverkauf
Der GSG-Verkauf ist fast in Sack und Tüten. Die landeseigene Gewerbesiedlungsgesellschaft geht an Orco Group für 800 Mio DM (400 Mio Euro). Sarrazin will damit eine Nachforderung der Wasserwerke begleichen. In Höhe von 260 Mio Euro. Schulden sind nicht schön. Aber was sind schon 400 Mio Euro für ein Objekt, welches nur eine Wertsteigerung erfährt und in 20 Jahren ein vielfaches Wert ist? Die Kontrolle über die Marktpreise, bzw. Mietpreise wird dabei gleich mit abgegeben. Ein wirklich toller Handel. Und die xyz-Groups werden uns schon die Hosen ausziehen.
Wowereit reist nach London
Der Regent von Berlin reist nach London. Zur Metropolen-Konferenz. Andere Grossstadtregenten sind natürlich auch da. Referieren möchte er über die Kreativwirtschaften. Ein tolles Wort. Dazu zählen Mode, Architektur, Musik, Design und Medien. So die Zeitung. Referieren. Schon das allein muss Stirnrunzel auslösen. Besser aber noch sind die Themen. Darüber also muss referiert werden. Das passt ganz gut zu unserem berliner Partylöwen. Heutzutage kann man so etwas auch mit einer Videokonfrenzschaltung ableisten und gleichzeitig demonstrieren, was auf dem Mediensektor so abgeht. Oder auch, ganz ehrlich zu sagen: wir haben kein Geld, ich kann nicht kommen, wäre eine Lösung gewesen. Anstelle dessen fahren wieder 5 Leute (geschätzt) nach London. Denn allein fährt niemand. Wir dürfen das Bezahlen. Wir, der Berliner Bürger. Die Schulklos marode, die Schwimmbäder geschlossen, aber unser Bürgermeister muss ja nach London fahren/fliegen. Die Zweiklassengesellschaft lässt grüssen.
Jugendkriminalität
Die Zeitung schreibt: 40% der Taten in Berlin gingen auf das Konto junger Ausländer.
Ohne Worte ………
Berlin in fremder Hand
Anhand eines östereichischen Investors hat die Zeitung beschrieben, wie atraktiv die Berliner Häuserlandschaft ist. Jahrelang wurde gedrängel und drangsaliert, die Staatseigentümer zu verkaufen. Zu hohe Kosten und zu wenig Wettbewerb, war das Argument. Wettbewerb in solch einem Sektor bringt dem Kunden nichts gutes, in der Regel. So auch hier. Continue reading
Stellenabbau bei Airbus
3700 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Und wieder einmal ein schönes Beispiel für die Ohnmächtigeit des Arbeitnehmers. Keine noch so ausgeklügelte Tarifverhandlung hätte etwas an der Entscheidung geändert. Und ja, auch diesmal trägt die Politik einen entscheidenden Anteil daran. Wer erinnert sich noch an Gablenz? Kaum einer. Die einen nannten ihn Visionär, die anderen Schlitzohr. Auf jeden Fall wusste er vorher, wie man an Geld kommt, die Schuld den anderen gibt und verlustfrei aus der Gefahrenzone verschwindet. So ähnlich kommt mir das auch bei Airbus vor. Kein Mensch braucht solch einen Riesenflieger, für den es noch nicht einmal überall Start-und Landebahnen gibt. Das hätte die Politik klarstellen müssen. Hat sie aber nicht. Der süsse Nektar der Beschäftigten Zahl hat sich als Met herausgestellt und die Sinne vernebelt. Ausbaden muss das der Monteur von Airbus.