Rauchverbot nimmt Formen an / oder das Wort Chuzpe

Nun wird Front gemacht. Mein zweit-liebstes Suchtmittel soll diskriminiert werden. Oder soll ich diskriminiert werden? Der Staat hat sich jedenfalls Jahrzehnte lang daran bereichert. An uns und unserer Sucht. Gern würde ich aufhören, nur wie? Das denken zumindest viele. Das kümmert den Staat natürlich nicht die Bohne. Mit Keule wird agiert. Und die Grossmogule brauchen darunter nicht leiden. Man darf gespannt sein, ob das Rauchverbot auch für Dienstwagen zählt. Denn dieses Fahrzeug ist ein öffentliches. Es wird von uns finanziert und damit ist es eben ein öffentliches Beförderungsmittel. Weiterlesen

Trend am Arbeitsmarkt

In der Zeitung war heute zu lesen, es gab mehr Beschäftigte denn je. Oder besser, so viel, wie seit 2001 nicht mehr. Die Bundesstatistiker ermittelten einen Anstieg von 38,8 Mio auf 39,1 Mio im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr, also 2005. 2001 waren es 39,3 Mio. Im letzten viertel Jahr 2006 (Also Oktober – Dezember) hatten rund 39,7 Mio Arbeit. Das wären dann (so die Zeitung) 1.2 % mehr als ein Jahr zuvor. Und ein Prozent mehr als ein Quartal zuvor. Alles Klar? Alles verstanden? Weiterlesen

Filterbeton

Heute in der Zeitung gelesen. Eine Kirche wurde in Italien gebaut. Mit besonderem Beton. Er ist mit Titandioxid angereicher und zerlegt mit Hilfe der der UV-Strahlung des Sonnenlichts  die Schadstoffe Stickstoffdioxid und Stickstoffmonoxid in harmlose Salze. Das funktioniert drinnen wie draussen. Nachgedacht wird über Fahrbahnbeläge und Gebäudebau mit diesem Material. Das ist es, was ich immer meine. Aktive Umweltbeeinflussung. Die Störung beseitigen. Wenn wir keine saubere Luft mehr haben, müssen wir uns eben welche machen. Der Klimawandel, mit allen Nebenwirkungen, kommt auf jeden Fall. Daran lässt sich nichts mehr ändern. Also müssen wir darauf reagieren. Aber nicht mit Verzicht sondern technischen Lösungen. Prima gemacht von dem grichischen Chemiker, weiter so.

Kupfermine in der Lausitz

In der Lausitz wurde ein grosses Kupfervorkommen entdeckt. Sind wir doch eher ein rohstoffarmes Land. Da freut einem sowas doch ungemein. Doch die Freude wird getrübt. Zumindest nachdem ich heute in der Zeitung las, das sich schon einige ausländiche Investoren beworben hätten. Offensichtlich sond wir deutschen zu blöde, das allein zu machen. Und unsere inländichen Schwerreichen haben offenbar auch keinen Elan oder Mut, solch Unterfangen zu riskieren. Zu hoffen bleibt, das es nicht wieder in ein Paar jahren ein grosses Gejammer gibt, wenn nach erfolgreichem Abbau sich die Investoren zurückziehen. Hier könnte der Staat einmal Farbe bekennen und die Sache selbst in die Hand nehmen. Gewinne und Schuldenabbau wären noch als Bonus mit dabei. Aber wer sich den Ganzen Tag nur mit neuen Schwachsinnigen Anträgen, neuen Gestzentwürfen oder EU-Richtlinien beschäftigt, dem fällt soetwas nicht ein.

Nachtrag zur Kfz-Steuer

Die Bundesländer machen mobil. Sie befürchten Mindereinnahmen durch die Steuerreform. Dies dürfe es aber auf keinen Fall geben. Aha. Pustekuchen mit Umweltschutz. Um Abzocke geht es also. Aber das war doch allen klar, oder etwa nicht? Während wir von einem Schlagloch zum nächsten fahren packen sich die Herren die Taschen voll. Und das muss finanziert werden. Umweltschutz ist eine gute Sache, aber nur solange daran verdient wird. Würden wir alle ab morgen kein Auto mehr fahren, nicht Rauchen und Trinken, dann hätten wir 2 Mio. mehr Arbeitslose und die wichtigsten Steuerquellen würden wegfallen. Der Staat wäre Pleite. Quasi von heut auf Morgen. Also die Kuh immer schön sachte melken und bloss nichts völlig verbieten. Andersrum, wenn wir es denn wirklich machen würden, würde der Staat neue Steuern erfinden. Fürs Radfahren zum Beispiel. Oder eine Atemsteuer.

Bräuteschule

Ich bin nur selten ein Seriengucker. Diese Serie aber hat mich fasziniert. Junge Menschen unter strenger Aufsicht. Konfrontiert mit mit einer anderen Epoche. Eine Zeitreise. Disziplin und Durchhaltevermögen war gefragt. Eigenschaften, die es heute nicht mehr gibt, die aber auch nicht verlangt werden. Zu liberal ist alles. Jeder macht, was er will. Das geht bis zu einem gewissen Punkt auch in Ordnung. Das Zusammenleben aber funktioniert nur mit einem Mindestmass an Disziplin und Respekt. Vor allem aber ging es darum, etwas durchzustehen, was man eigentlich nicht möchte. Beim Zahnarzt machen wir das alle. Freiwillig. Aber die meisten Aufgaben werden heute nur all zu oft abgelehnt und nicht erledigt, weil man nicht willens ist, diese Durststrecke zu überstehen. Weiterlesen