Gelesen in der Zeitung. 1998 wurde die Wohnungsbaugesellschaft Gehag an Privat verkauft. Die damalige Finanzsenatorin Annette Fugmann Heesing freute sich über den sehr guten Kaufpreis und Bausenator Jürgen Klemann lobte den Vertrag wegen der Absicherung der Mitarbeiter und des verankerten Mieterschutzes als erstklassiges Ergebnis. Klemann wechselte danach für mehrere Jahre in den Geschäftsführerposten bei der Gehag. So geht das!
Bilanz nach all den Jahren: Die Mieten der Wohnungen sind gestiegen. Um 30% in den meisten Fällen. In vielen Fällen um 60%. Und die Gesellschaft strebt nach Steigerungen. Und all die Klugscheisser und Befürworter der Privatisierung reden uns weiterhin ein, es wäre ein Vorteil, Wohnungen in private Hand zu übergeben. Ein Minimum an staatlichem Eigentum sollte zwingend sein. Gerade Wohnungen sind eine sensible Ware. Leider aber ist ein Mitdenken seitens der Politiker nicht zu erwarten. Schon gar nicht, wenn sie hinterher selbst die grössten Früchte ernten wollen…………………