Das urteilte nun der Bundesgerichtshof. Aufrufen ja, Mitglieder anwerben Nein. Meine Verwirrung ist komplett und spiegelt nur die Verdrehtheit unserer einheimischenfeindlichen Politik wieder. Gegner des G8-Gipfels werden bespitzelt, Post geöffnet, Telefone belauscht und Computer beschlagnahmt. Das alles ohne einen Aufruf zur Gewalt. Nur der Verdacht reicht aus. Oder, wenn ich mich in Richtung Ausländer äußere, bin ich sofort ein Nazi und werde vom Staatsschutz beobachtet. Der Aufruf zum heiligen Krieg, dessen Gegner schon morgen der Nachbar sein kann, ist rechtens. Das gibt zu denken und man kann nur hoffen, das der Staat auch so reagiert, sollte es doch einmal um deutsche Belange gehen.
Monthly Archives: Mai 2007
Seitenwechsel
Schlägt man täglich die Zeitung auf, muss man sich teilweise wundern wer welche Position einnimmt. So erging es mir auch heute wieder. Eigentlich nur 2 kleine Meldungen, aber doch mit großem Wundertüteneffekt.
Zum einen wird der flächendeckende Einbau von Öko-Heizungen gefordert. Dadurch erhöhte Mieten seien für den Normalverdiener zumutbar. Solche Sprüche kennen wir. Normalerweise kommen sie aus dem politischen Lager. Diese Forderung aber kommt vom deutschen Mieterbund. Das zumindest äußerte der Verbandspräsident Franz-Georg Rips. Wäre ich Mitglied im Mieterbund würde ich noch heute die Kündigung klar machen. Plötzlich entdecken die Sprüchemacher den Umweltschutz. Diese Hirnakrobaten glauben tatsächlich, die Kosten ließen sich dadurch senken. Tatsächlich aber ist es wie beim Benzin. Es ist scheißegal, wie viel ich verbrauche. Die Jahreseinnahme des Lieferanten wird immer konstant gehalten. Plus Zugewinn, bzw. Wachstum. Verbrauche ich die Hälfte, wird der Preis verdoppelt. Schon stimmt wieder alles.
Zum anderen las ich heute über die Kölner Debatte um eine Moschee. Das anwohnende Bürger das nicht wollen, ist klar. Das die Muslime das wollen ist auch klar. Das aber die Gewerkschaften und die Jungsozialisten die Errichtung der Moschee fordern ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Deutschen. Während die eigenen Leute immer mehr im Dreck wühlen und ihre Identität verlieren, kümmern sich solche Menschen lieber um Fremde.
Es ist schon verrückt, wie schnell die Fronten gewechselt werden. Die, die wir als Volksvertreter wähnen, entpuppen sich als Parasiten und Schädlinge.
Forsaumfragen
Arztbesuch als Elternpflicht war das Thema, aber das ist egal. Nicht egal sind mir die Methoden. Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage lautet: blablabla. Befragt wurden 1005 Berliner. Statistik ist für mich kein unbekanntes Wort. Auch mathematisch nicht. Und doch kann ich nur den Kopf schütteln über so viel Schwachsinn. Schwachsinn deshalb, weil es unseriös ist, mit solch geringen Zahlen eine Meinung zu produzieren. Genau das aber tun solche Unternehmen. Da schaut man doch gern mal beim übervorsichtigen Staat in die Statuten. Dem am nächsten kommt der sogenannte Bürgerentscheid, der leider ebenfalls mit den Zahlen sehr unterschiedlich umgeht. In einem Beispiel wird verlangt: 15% der Wahlberechtigten müssen zustimmen, damit ein positives Ergebnis entsteht. Wie gesagt, es kann auch etwas mehr verlangt werden. Schon die Zulassung zum Bürgerentscheid erfordert mehr Stimmen, als eine Forsaumfrage. Selbst eine Ministadt mit 15000 Wahlberechtigten braucht 1500 Stimmen für solch eine Abstimmung. Nun ist eine Umfrage keine Abstimmung. Wenn ich sie repräsentativ nenne, dann sollte der Anteil der Befragten doch wesentlich höher sein.
Private Pflege-Zusatzversicherung
Die Bundesregierung erwägt zur Reform der Pflegeversicherung die Einführung einer privaten Zusatzvorsorge. Dafür sollen die Beiträge zur Pflegeversicherung nicht so stark steigen wie bisher diskutiert. Gedacht wird nun an eine Erhöhung von 0,3 bis 0,5 statt bisher mindestens 0,7 Prozentpunkte.
Und ich dachte, ich zahle schon für eine Zusatzversicherung, die sogenannte Pflegeversicherung. Da kommt also die Versicherung zur Versicherung. Fein haben sich das unsere Politgenossen wieder ausgedacht. Es steigt eh schon keiner mehr durch, also satteln wir noch eins drauf. Verbrechertum mit Staatsurkunde und Vereidigung. Verbrechen kann so schön sein, wenn man Politiker ist.
Katzenjammer um Doping
Ach herrje, im Radsport wird gedopt. Na und? Wo liegt das Problem? Das haben doch eh immer alle gewusst. Es ist ein Hochleistungssport. Das geht es eben von Natur aus nur bis zu einem bestimmten Grad. Danach ist Sense. Es sei denn, man manipuliert den Körper oder dessen Reaktionen. Niemand käme heute auf die Idee, Mister Universum diese Muskelberge als gottgegeben zuzumuten. Jeder Normalo aus dem Fitnessstudio kennt das. Aufgebaut wird bis zum persönlichen körperlichen Limit. Danach geht gar nichts mehr. Dann nimmt man Einweiß und schon geht noch was. Bis zu einem gewissen Punkt, dann reicht auch das nicht mehr. Weiter gehts mit kleinen Ampullen. Doping ist das auch, im weiteren Sinne. Nur durch Training Weltmeister zu werden ist ein Irrglaube.
Umdenken ist angesagt. Das hat nur bis jetzt niemand geschafft, oder gewollt. Bestes Beispiel ist die Formel1. Die Spitzenklasse, die manchmal sogar in einem Jahr mehrere Regeländerungen vornimmt. Alles nur, um die Chancengleichheit zu sichern. Warum nicht alles frei geben? Sport ist eh der moderne Gladiatorenkampf. Daher sollte in diesen Bereichen alles erlaubt sein. Die Normalos bekommen eine eigene Klasse, kommen eine Woche in Quarantäne, müssen vor jeden Wettkampf 2 Teller Spagetti essen und alles wird schön. Und mal ehrlich, auf den dreibeinigen Läufer sind wir doch alle gespannt.
Berlin / Grundsteuer verteuert Mieten
Tausende Haushalte sind betroffen. Die Grundsteuer wurde im vergangenen Jahr von 660 auf 810 Punkte erhöht. Die Grundsteuer, die vom Grundbesitzer zu entrichten ist, kann als Betriebskosten auf die Miete abgewälzt werden. Betroffen sind nun diejenigen, die auch in diesem Jahr ihren Status als Sozialwohnung verloren haben. Das brachte den Mietern eine Mieterhöhung, weil nun nicht mehr gebunden. Ein Beispiel aus der Zeitung erklärt: bei einer 109 Qm großen Wohnung erhöht sich der Grundsteueranteil von 303,60 Euro auf 634,80 Euro jährlich. Also locker verdoppelt. Zusammen mit dem Verlust des Sozialstatus kommt man in einem anderen Beispiel auf eine Mieterhöhung von 222 Euro. Monatlich!
Genaue Berechnungen und Beispiele beschreibe ich an dieser Stelle nicht. Auch Panik machen will ich nicht. Wohl aber vorführen, wie unsere Politiker uns permanent niederknüppeln und anschließend noch dazu aufrufen, mehr zu kaufen. Von welchem Geld, werte Politiker? Noch schändlicher ist es, wenn nun Politiker hervorspringen und dieses Vorgehen anprangern. Sie selbst wahren es, die solche Gesetze erlassen haben. Dem Getto BERLIN sind wir damit jedenfalls wieder ein Stück näher gekommen. Wehe, wenn wir ganz unten sind………………..
Benzinpreise und Erbschaftssteuer
Alle Jahre wieder gibt es ein Hoch. Eigentlich steigen die Preise andauernd. Diesmal aber werden sie langsam schmerzlich. Neu ist das nicht und ungewollt auch nicht. Staat und Grüne reiben sich die Hände. Der Staat, weil er hierbei richtig Kohle machen kann. Die Grünen, weil sie das schon immer wollten. Der Höhepunkt wird immer dann erreicht, wenn Politiker sich zu Wort melden. Mit löwenartigem Gebrüll wird das Kartell angerufen und die Ölindustrie angeprangert. Der denkende Mensch kann das nicht verstehen. Schließlich geht der größte Batzen in Form von Steuern an den Staat. Das bedeutet konkret, zum reinen Benzinpreis kommt die Mineralölsteuer und oben drauf wird noch die Mehrwertsteuer aufgeschlagen. So schaufelt der motorisierte Bürger mit jedem Liter ca. 70-80 Cent (1,40DM) in die Banktresore des Staates. Man muss schon ein ziemlich dummer Mensch sein, um nicht zu erkennen, wie einfach es doch wäre, den Benzinpreis vom Staat aus sanft zu regulieren. Continue reading