Beginnen möchte ich mit der Rätselecke der Ausgaben August und September. Dort sollten Streichhölzer verändert werden um ein vorgegebenes Ergebnis zu erzielen. Ich habe bei diesen Intelligenztests immer den Eindruck, das der Ersteller am wenigsten Intelligenz besitzt. Schlimmer aber ist das Ergebnis. Wer sich nämlich an die Vorgabe hält, macht sich automatisch selbst zum Idioten. Während alle, die die Vorgaben ignorieren als Schlau betitelt werden. Continue reading
Monthly Archives: August 2007
Das Männchen auf dem Klo
Werbung ist eine tolle Sache. Sie soll uns über neue, aber auch alte Produkte informieren. Natürlich hat bis jetzt niemand geglaubt, das es >Meister Propper< oder den >Weissen Riesen< wirklich gibt. Doch immer mehr sind die Filme unschlüssig und entbehren jeder Logik. Continue reading
Neues aus dem Rentenclub
Frühverrentungspflicht heißt das Zauberwort. Betroffen sind Arbeitslosengeld-2-Bezieher. Und das ab 2008. Diese sollen dann zum frühest möglichen Termin die Rente beantragen. Auch dann, wenn es einen Rentenabschlag von bis zu 18% bedeuten würde. Wir sollen also länger arbeiten gehen aber gleichzeitig früher in Rente. Das hört sich logisch an. Zumindest für unsere Politelite. Grund für dieses verworrene Spiel ist das Nachrangigkeitsprinzip. Als Arbeitsuchender ist man nämlich verpflichtet alle gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit auszuschöpfen. Dazu zählt eben auch der frühestmögliche Rentenantritt. So die Regierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Somit wird wieder einmal die Armut vermehrt und gleichzeitig der Staatshaushalt entlastet. Als Fazit: Die üblichen Machenschaften.
Rente immer weniger
14,5% weniger bekommt ein Rentenbeginner heute gegenüber dem Jahr 2000. Eigentlich nichts neues. Der Staat macht uns weiterhin arm und spuckt immer weniger aus. Und lügt uns auch weiterhin die Hucke voll. So circa 2% pro Jahr hat es weniger gegeben. Ausgegangen von der Einstiegsrente. Ging man also 2000 in Rente und bekam 1000 Euro, so würde man heute nur noch 855 Euro bekommen. Rechne ich nun weiter und lege meine noch abzuleistende Arbeitszeit zu Grunde, also noch 22 Jahre, so komme ich auf 44%. Ich werde also nur noch 560 Euro bekommen. Und diesen Verlust deckt keine Riesterrente ab. Schon lange hadere ich mit mir selbst, ob diese ganzen abgeschlossenen Versicherungen nicht unnütz sind. Warum nicht ohne Zusatzversicherungen jetzt leben? Im Alter muss eh die Sozialhilfe in Anspruch genommen werden. Mit oder ohne Zusatzversicherung. Denn, so meine Vermutung, die Einkünfte aus diesen Versicherungen werden voll mit angerechnet. Entgegen den jetzigen Aussagen.
Ich frage mich wirklich, warum diesen Staat noch niemand wegen Vertragsbruch verklagt hat.
Erhöhung der Einwandererquoten
Platzen könnte man vor Wut. Das öffentliche Gefasel einiger sogenannter Unternehmer über den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist eine Schande. Hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland braucht man deshalb. Da stellen sich einem 2 Fragen. Seit wann gibt es in den bevorzugten Ländern hochqualifizierte Arbeitskräfte? Und wo sind eigentlich unsere geblieben?
Noch vor Jahren hat man die Fachleute entlassen. Die brauchte man nicht mehr. Nur wenige spezielle Fachkräfte und den Rest mit Billiglöhnern aufgefüllt. So zumindest dachten die meisten Unternehmer. Wobei Lehnsherr besser passt, denn >unternehmen< tun die Unternehmer schon lange nichts mehr. Heute folgt der große Katzenjammer, der aber eigentlich nur Kulisse und eine weitere Stufe zu noch niedrigeren Löhnen ist. Geschickt getarnt und von Politikern weiterverbreitet. Niemand der hilfesuchenden Betriebe ist auch nur andeutungsweise bereit, den einheimischen Bewerber das Nötige beizubringen. Ganz plötzlich kann selbst der Facharbeiter nicht mehr lesen und schreiben. Rechnen sowieso nicht. Das kann der spanische Eselstreiber natürlich viel besser. Und erst recht der Mann aus Russland, der in seinem Leben keine Schule besucht hat. Deshalb brauchen wir Fachkräfte aus dem Ausland. Und für jeden der kommt, darf eine deutsche Fachkraft zu hause bleiben.
Mahnmal in Berlin kaputt
Die tollen Stelen des Holocaust-Mahnmals bröckeln. Risse zeigen sich. Pfusch am Bau? Möglich, warum auch nicht. Bezahlen muss die Reparatur der Steuerzahler. Für eine Menge Betonklötzchen. Ein Endlosthema. Aber so bleibt die Geschichte aktuell. Vor allem bestimmte Kreise.
Die Spender
2,47 Euro pro Tag und Kind. Das sind die momentanen Eckdaten auf unterstem Niveau. Das Fernsehen, welches von mir doch meist als manipuliertes Instrument betitelt wird, bringt doch ab und zu den einen oder anderen realen Bericht. Nur selten, aber eben doch wird auch ein Tag im Leben eines solchen Menschen aufgezeigt. Eines Menschen, der genau mit diesen knapp 2,47 Euro am Tag ein Kind ernähren soll. Man möchte wegsehen. Aber das sollte man nicht tun. Continue reading