Blue-Card und Weiterbildung sollen Wirtschaft retten

Die EU möchte gerne die Einwanderungsquoten für Arbeitnehmer erhöhen. Attraktiver soll das Ganze werden. Als Hürde soll das 3-Fache des Mindestlohnes des jeweiligen Landes gelten. Welch Witz, wenn wir nicht einmal einen Mindestlohn haben. Aber selbst wenn, dann wäre er so niedrig, das es ein leichtes wäre ihn entsprechend zu überschreiten. Zusätzlich soll ein Arbeitsvertrag nachzuweisen sein, der 1 Jahr nicht unterschreitet. Das ist kein Problem. Als weitere Bremse gilt, ein einschlägiges Diplom oder 3 Jahre Berufserfahrung. Diese Hürde ist keine Hürde und ist deshalb vorsichtshalber gleich wie Kaugummi definiert. Eine Ingenieurstechnische Betreuung einer Eiswürfelmaschine reicht da als Nachweis schon aus. Sind diese Hürde genommen, muss der Gastarbeiter 5 Jahre durchhalten. Danach erhält er ein unbefristetes Aufenthaltsrecht. Aber schon nach 2 Jahren haben sie alle Rechte der Einheimischen und können sich frei in der EU bewegen und einen Arbeitsplatz aussuchen.

Aber man muss die Sache anders sehen und sich klar machen, welche Aussage wirklich hinter diesem Vorschlag steht.

Liebe Arbeitslose, auch wenn es 3 Millionen von euch gibt und ihr alle mal eine entsprechende Qualifikation hattet, ihr seid uns einen Dreck wert. Lieber nehmen wir einen Pakistani, der seinen Ingenieur an an der örtlichen Busch-Uni gemacht hat, als einen von euch arbeitsfaulen Gammlern.

Hört sich hart an, aber nichts anderes wird damit zum Ausdruck gebracht. Inzwischen begreift selbst die Industrie, das sie ihre qualifizierten Arbeitskräfte verlieren, wenn sie diese nur noch für 1 Euro das Klo putzen lassen. Vor allem fragt man sich, wer denn all die tollen Produkte noch kaufen soll, bzw. kann.

Noch bietet die Bundesrepublik diesem Vorschlag Paroli. Und doch ist zu erwarten, das sie umfällt und mitmacht. Die EU-Funktionäre Jos Manuel Barroso und Justizkommissar Franco Frattini werden das schon durchsetzen.

In der Zwischenzeit sieht man die Lösung zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit in Weiterbildungskursen. Leider fällt man schnell darauf rein. Als guten Vorschlag stufen wir die Idee ein. Doch aufgepasst und nachgedacht. Eine neue Qualifikation muss auch ausgeübt werden können. Das ist wie mit dem Auto fahren. Ein Betrieb also, der alte Maschinen hat, damit gutes Geld verdient und auch keinen neuen Maschinen anschaffen will, wird kein Interesse an Weiterbildung haben. Selbst, wenn er sie hätte, was nutzt es den Angestellten oder dem Arbeitgeber? Gar nichts. Weiterbildung auf anderer Ebene ist aber genauso nutzlos. Sicher, das Spielen eines Dudelsacks zu erlernen, kann am Ende dazu führen, das Frau/Mann sich später selbstständig macht und zum größten Dudelsacklieferanten der Welt entwickelt. Das dürfte aber die Ausnahme sein. Andersherum ist mit Weiterbildung keine schnelle Umstrukturierung zu erreichen. Technologien werden heute über das Wochenende gewechselt. Vorher gab es keine Gelegenheit das Neue zu erlernen und hinterher ist keine Zeit für einen Lernprozess. Zudem ist jeder Mitarbeiter unabkömmlich. Es gibt keine Reserven mehr. Also wird der alte Mitarbeiter entlassen und ein neuer eingestellt. Das ist gängige Praxis. Und sollte sich jemand dagegen auflehnen, wird Insolvenz angemeldet und danach an anderer Stelle neu eröffnet. Mit neuen Mitarbeitern.

Nein, Weiterbildung, die man nicht ausüben kann, bringt keinem was. Aber auch das Jammern über die unfähige Jugend bringt nichts. Zurück, in die alten Fußstapfen sollte man treten. Warum sind Arbeitgeber der Meinung, Erziehung wäre Elternsache? Die Kindererziehung ja, berufliche Erziehung nein. Es war schon immer Aufgabe der Arbeitgeber, den jungen Menschen zu prägen. Tatsächlich ist es eine Schande, das junge Leute heute Null Respekt vor Menschen und Gegenständen haben. Aber, es ist auch eine Folge unserer Waschlappengesetze. Jeder Anraunzer in der Lehrwerkstatt führt zum sofortigen Standgericht, in dem der Jugendbetriebsrat den Vorsitz führt. Vorbei sind die Zeiten, als der altgediente Geselle dem Lehrling den Marsch blies. Meist mit so starken Konsequenzen, das man dies nur einmal tat. Dabei spielte Gerechtigkeit nicht immer eine Rolle. Aber letztlich führte das zu korrektem Benehmen gegenüber den älteren Mitarbeitern, Privat-und Firmeneigentümern. Heute wird alles angegrabbelt, mitgenommen, was nicht angebunden ist und zu sagen hat den Jungchaoten auch keiner mehr was. Kein Wunder das die Industrie die Schnauze voll hat. Und doch muss es wieder in diese Richtung gehen.

Auch, wenn es keiner wahr haben will, aber eine ordentliche rustikale Ausbildung repariert so manches elterliche Versäumnis. Das gilt leider nicht für viele Eltern, die eine Erziehung nötiger, als ihre Kinder hätten.

VW-Gesetz gekippt

Das Volkswagengesetz beschränkt den freien Kapitalverkehr, so die Richter. Und so weiter, und so weiter, blablabla. Das kennen wir schon. Überraschend ist die unterwürfige Reaktion darauf. Das VW-Gesetz ist sinnvoll und sollte so bleiben, wie es ist. Hätten wir mehr davon, würde nicht jeder 3. Eigner ein Ausländer sein und die Betriebe runter wirtschaften. Überhaupt ist es ein Skandal, das die Bundesrepublik nicht sagt >>Ihr könnt uns mal<<. Wer ist schon die EU? Ein Sündenpfuhl für alle gescheiterten Existenzen, die den Ländern mit ihren Gehältern die Eselsmütze aufsetzen.

Porsche mag durchaus ehrenwerte Ziele haben. Aber wenn sie so toll sind, wozu dann VW besitzen wollen? Und was ist, wenn morgen Porsche keine Lust mehr hat? Dann ist das Gesetz gekippt und übermorgen übernimmt Scheich Achmed den Betrieb, lässt ihn zerlegen und verhökert ihn an China. Was dann? Übernehmen dann die Politiker aus eigener Tasche die Gehaltszahlungen der ehemaligen VW-Mitarbeiter?  Mit Sicherheit nicht. Eine Übernahme und oder Fusion macht nur dann etwas her, wenn Kosten gespart werden können. Es werden also Menschen entlassen werden.

Es ist traurig. Deutschland mit seinen Beitragszahlungen lässt sich wie ein Schuljunge über den Mund fahren. Kein Mut zur Eigenständigkeit. Und, kein Mut zum Schutz der Bürger. So ist die Vereinigung europäischer Staaten sicherlich nicht gedacht. Und jeder kleine Staat erkämpft sich mehr Rechte als Deutschland. Am Ende winkt die Eingliederung deutscher Bürger in die Restländer der EU. Deutschland wird von der Karte gestrichen und aufgeteilt. Die Deutsche Kultur und Industrie gab es früher einmal, wird man sagen.

Die Linke fordert mehr Mitbestimmung

Für das Ziel, das Wahlrecht für Ausländer zu erreichen, unternimmt nun die Linke einen Vorstoß. Rädelsführerin in dieser Sache ist Petra Pau, deren herbstfarbende Vergangenheit jedem bekannt sein dürfte. In einem Zeitungs-Interview trug sie ihre Argumente vor. Konkret geht es um die Abstimmungsrechte in Gemeinden von Amerikanern und Türken, die aus den Nicht-EU-Ländern kommen. Natürlich ist das als Vorbereitung zu verstehen. Zum kommunalen Wahlrecht für alle. Denn, so sagt sie, es wäre nicht zu begreifen, warum Ausländer aus Nicht-EU-Ländern von der politischen Mitgestaltung ausgeschlossen seien. Was gibt es da nicht zu begreifen? Wer hier wählen will, soll die Staatsbürgerschaft annehmen und alles ist schön. In Wahrheit geht es der Partei nicht um diese Menschen. Eher um ihre Wählerstimmen. Wenn sie sie da mal nicht verrechnen.

Deutschland in der Bildung auf Platz 24

Wie schrecklich. Kein Wunder aber. Sitzen bleiben gibt es nicht mehr. Aus dem Ingenieur wird ein Mini-Ingenieur im Schnelldurchlauf. Die Industrie macht Einstellungstests, die niemand erfüllt, um anschließend einen  Leiharbeiter einzustellen, der noch weniger kann. Die Sprache verfällt dank Fernsehen und Einwanderer in rudimentäre Gesprächsfetzen, die die ursprüngliche Bedeutung neu definieren. An den Schulen wir nicht mehr aus Büchern gelernt, sondern von kopierten Blättern, die womöglich von Wikipedia kommen und den grössten Mist enthalten können. Gelehrt wird alles über Afrika und Amerika, gesungen in Englisch und Deutsch wird am Rande unterrichtet.

Aber selbst, wenn es so wäre, wie ich es schreibe, was ist so schlimm daran. Das pupsige Deutschland wird schon jetzt überrannt. Von anderen Völkern, die ganz andere Vorstellungen haben. In der Wirtschaft steckt schon heute an mehr Stellen ein Besitzer hinter dem Unternehmen, der von einem anderen Kontinent kommt. Der Deutsche als Handlanger. Da braucht’s auch keine Bildung. Hauptsache wir können Computer, Wii, Gameboy oder Playstation bedienen. Rechnen brauchen wir auch nicht mehr. Für die Unteren gibt es Marken, die mit Piktogrammen bedruckt sind. Denn Geld bekommen sie nicht mehr in die Hand.

Herrmann und die NS-Zeit

Jeder 4. sieht positives an der NS-Zeit. Sagt die Zeitung. Keine Ahnung ob es stimmt. Interessant ist aber der Umgang damit. Es wird nicht mehr diskutiert und argumentiert, sonder tabuisiert. Als letztes Beispiel steht da der arme Herr Kerner mit der bösen Frau Herrman im Raum. Man hat es nicht geschafft, das vermeintlich Unrichtige zu entkräften. Stattdessen hat man sich der Strategie bedient, die ja eigentlich verachtet werden sollte. Das Mundtot machen. Zur Aussätzigen erklären. Was kommt als nächstes? Vogelfrei?

Mit einem Tabu erreicht man wenig. Dafür umso mehr bei den Befürwortern. Die bekommen dadurch einen Märtyrer mehr. Der gedachte Erfolg schlägt ins Gegenteil um. Und nebenbei wird dem Bürger gezeigt, was mit ihm passiert, wenn er das Falsche sagt.

Gejammer über den Dollar

Bei 1,43 Dollar steht der Euro. Welch ein Geschrei. Aber rechnen wir doch mal anders. Für 1,43 Dollar müssen wir 2DM bezahlen. Oder anders ausgedrückt: für 1 DM bekommen wir 71 cent. Oder wir müssen 1,34DM für 1 Dollar bezahlen. Dann sieht die Sache schon anders aus. Ich glaube mich zu erinnern, das wir einmal 3DM für einen Dollar bezahlen mussten. Eins zu eins hatten wir, so glaube ich, noch nie.

Aber egal, ist eh nicht wichtig.