Diätenerhöhung beschlossen

Die Armenhäuser SPD und CDU haben ihre Gehaltserhöhung durchgesetzt. Die Abstimmung fand namentlich statt. Nur wenige der beiden Parteien stimmten mit Nein. Währen dessen stimmten alle anderen Parteien mit geschlossen mit Nein.

Ob Ja oder Nein spielt keine Rolle. Profitieren werden alle Abgeordneten davon. Zusätzlich gab es noch ein Paar andere Änderungen, die man aber angesichts der ohnehin schon selbstbedienerischen Bevorzugung vernachlässigen kann. Es wird auch in Zukunft kein Abgeordneter Not leiden müssen.

Anne Will und die Diäten

Pünktlich zum vorherigen Thema gab es nun gestern eine Diskussionsrunde. Immer wieder schön mit anzusehen, wie Anne Will eine unbequeme Figur darstellt. Da verschlägt es selbst Rainer Brüderle die Sprache und führt ihn zurück in die Welt der Fragensteller. Ausweichende Antworten von Rainer Wend wurden zumindest mit Missachtung geahndet. Und doch hat mir die aggressive Note gefehlt. Sämtliche Teilnehmer bezogen ihr Bedürfnis nach mehr Geld aus der Einstellung, sehr viel Zeit und Qualität in ihren Job zu stecken. Überhaupt wurde die Runde davon überschattet, das der arme Politiker ja leider leider selbst über seine Bezüge bestimmen müsse. Das verlangt das Gesetz und macht aus dem Raffzahn eine frommes Lamm. Continue reading

Diätenerhöhung

Man denkt darüber nach, war in der Zeitung zu lesen. Wir reden über 9,4%. Von 7009 Euro. Das macht so rund 700 Euro mehr aus. Zu dem Grundbezug kommt eine steuerfreie Kostenpauschale von 3720Euro. Unter dem Strich verbleiben dem verarmten Abgeordneten also locker 7200 Euro. Das sind 14400 DM. Monat für Monat. Mit der Erhöhung käme natürlich noch etwas hinzu. Nach 8 Jahren oder zwei Legislaturperioden steht dem Abgeordneten eine Altersversorgung von 24% zu. Das macht so ca. 1700 Euro (3400DM). Die volle Altersversorgung können die Abgeordneten bisher ab 55 Jahren in Anspruch nehmen. Continue reading