DSDS und der Isch-Mann

Es ist wieder so weit. DSDS läuft und Millionen Kleingeister, die alles als Wahrheit interpretieren fiebern mit ihrem Lieblingststar. Mehrmals die Woche sehen wir die gleichen Bilder und fragen uns jedes mal erneut, ob diese Szene nicht schon einmal unser Auge belästigt hat. Der Kundige weiss spätestens seit dem letzten Mal, das nicht gewinnt, wer singen kann, sondern der, der am besten heulen kann und uns die unvollkommensten Stellen des Menschen vorführt. Diesmal nun ist es der Isch-Mann, der uns im besten Türkdeutsch die Effektivität von MultiKulti und die Überflüssigkeit deutscher Grammatik präsentiert. Eine Sendung für Politiker. Denn sie, die alle Durchmischung so wundervoll finden und vom Lederbeschlagenen Sessel aus genau diese predigen, können hier die Auswirkungen Live erleben. Besonders Traurig, aber auch dafür um so ernst zu nehmender ist die Tatsache, das die Eltern dieses bemitleidenswerten Wesens ganz normale Menschen sind, die im schönsten und kulturell wertvollen Ur-Dialekt reden. Wer hat hier also Wen integriert? Kein Wunder, wenn dieser Junge später Probleme bei der Jobsuche hat. Und die Schule konnte diese Sprachentgleisungen offensichtlich auch nicht abfangen.

Aber auch die Industrie sollte sich dieses einmal anschauen und auf die Sprache der Zukunft einstellen. Es wird in Zukunft noch viel mehr davon geben. Da sollte der Chef schon mal einen Sprachkurs belegen. Schliesslich war er es, der die Arbeit ausländischer Mitarbeiter so attraktiv fand ………

Voll Korrekt Mann ……

Übrigens: Warum sind eigentlich nicht unsere türkischen Mitbürger dabei? Ganz einfach, weil sie eh gewinnen würden. Jeder Landsmann würde dafür anrufen. Da liegt die Vermutung nahe, das vorher aussortiert wird …..

Olympiaboykott

Auf der einen Seite wären wirtschaftliche Einbrüche zu befürchten. Auf der anderen Seite sagt uns unser Gewissen, das es nicht in Ordnung ist, was dort veranstaltet wird. Wer gewinnt? Die Wirtschaft. In ihrem Interesse wird es wohl keinen Boykott geben. Am Ende siegt die Angst über die Vernunft und wir müssen erkennen, das jede Schandtat ungesühnt bleibt, solange es wirtschaftliche Abhängigkeiten gibt. Auch wenn diese selbst verursacht sind. Nur das will natürlich niemand gerne hören. Für billige Latschen schaut man schon mal gerne weg ……

Beobachtung bei Lidl

Mitarbeiter werden beobachtet und ausgespäht. Zumindest behaupten das die Medien. Na und? Wir wissen es doch schon lange. Gab es nicht genug Berichte und Reportagen über die Sklavenhaltung der Billiganbieter? Warum also der Aufschrei? Und überhaupt, wer hat es denn mit seiner Billig-Mentalität herbeigeführt? Das waren wir selbst. Auch ich. Als wir es noch konnten und es uns gut ging gaben wir Tante Emma einen Tritt. Geldgeil sparten wir die Märker. Doch nun hat sich die Sache gedreht. Inzwischen haben wir nicht mehr die Wahl, weil das Geld alle ist. Nun sind wir gezwungen den billigsten Ramsch zu kaufen. Als Ausgleich sind wir nun allesamt Sklavenhalter geworden……….

Berliner Verkehrsplaner besorgt

Pro 1000 Einwohner läge die Quote der Verunglückten im Straßenverkehr bei den 18 bis 25-jährigen bei 8,3. Bei Kindern beläuft sich die Quote auf 2,6. Bei Senioren 2,2.

Was soll das sein? Eine Statistik? Ohne Prozentangabe? Quoten werden im allgemeinen mit Prozentangaben versehen. So aber sind sie Wertlos. In Zahlen wären das 22 Senioren (wie alt sie auch immer sein mögen), 83 Jüngere und 26 Kinder. Macht zusammen 13,1, oder 131 verunglückte pro 1000 Einwohner. Das ergibt dann 393000 verunglückte Berliner bei angenommenen 3 Mio. Einwohnern. Auf der Berliner Seite der Polizei wird eine Statistik aufgeführt, die für das Jahr 2007 17611 Verkehrsopfer angibt. Mag sein, das ich kein Mathegenie bin, aber diese Zahlen passen nicht zusammen.

In eigener Sache

Natürlich kann ich nicht korrekt beurteilen ob hier überhaupt jemand das Geschreibsel betrachtet. Das war aber auch nie meine Motivation. Es sollte eher für mich allein sein. Sollte es aber doch Menschen geben, die diese Seite aufrufen, so möchte ich den Leerlauf nun erklären.

Ich habe im letzten Jahr das System gewechselt, auf dem diese Seite läuft. Physikalisch ist es immer noch die gleiche Maschine. Das Betriebssystem aber kann beliebig gestaltet werden. Die alte Konfiguration unterlag nun aber keinem Support mehr und alt war sie auch. Das betraf vor allem PHP und suphp. Auf dem Server liegen aber mehrere Domains mit mit 20 GB Daten. Die spielt man natürlich nicht mal eben so zurück. Konfiguration gwechselt bedeutet, nichts geht mehr. Die Fehlersuche ist mühselig und ich muss mir jeden Dreck aus dem Internet herbeisuchen. Das ist vielleicht der Nachteil, den man hat, wenn man niemanden hat. Erschwert wurde alles dadurch, das ich dies nun mehrmals gemacht habe, weil es mit der gedachten Konfiguration nicht praktikabel war. Hin und her, her und hin. Da vergeht natürlich Zeit und die Nerven leiden.

Nun aber ist zumindest das Meiste erst mal wieder lauffähig. Es wird für die beinharten auch wieder Beiträge geben.