Tosten Hilse von der Berliner SPD möchte die Deutsche Sprache als Amtssprache in der Landesverfassung verankern. Das gefällt mir. Sonst eher enttäuscht von Politikern, erfreue ich mich an Personen die offensichtlich noch einen minimalistischen Patriotismus pflegen. Wohlgemerkt, hierbei geht es NICHT um Nationalismus, sondern um Kultur. Und unsere Sprache gehört dazu. Doch ich werde in meiner Meinung sofort wieder bestätigt. Politiker besitzen keinerlei Verbindung zur Muttersprache, oder sonstigem, außer zum Geld. Denn, der SPD-Fraktionsvorstand stoppte dieses Unterfangen. Ein solcher Antrag könnte andere Assoziationen wecken, meinte Christian Gaebler, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Im Klartext, man hat Angst, diese Forderung könne unter dem Thema “Rechtsradikal” abgelegt werden. Hosenscheisser, allesamt. Als Lohn für diese Feigheit muss ich Behördenbriefe an das Back-Office senden. Was soll das sein, dieses Back-Office? Aber egal. Der Plan ist klar. Angst auf der einen Seite, gezielte Verschleierung auf der anderen. Wenn der Bürger nicht mehr weiss, was genau gemeint ist, steht er immer als dumm da.
Politiker an den Pranger