Deutsch in der Berliner Landesvefassung

Tosten Hilse von der Berliner SPD möchte die Deutsche Sprache als Amtssprache in der Landesverfassung verankern. Das gefällt mir. Sonst eher enttäuscht von Politikern, erfreue ich mich an Personen die offensichtlich noch einen minimalistischen Patriotismus pflegen. Wohlgemerkt, hierbei geht es NICHT um  Nationalismus, sondern um Kultur. Und unsere Sprache gehört dazu. Doch ich werde in meiner Meinung sofort wieder bestätigt. Politiker besitzen keinerlei Verbindung zur Muttersprache, oder sonstigem, außer zum Geld. Denn, der SPD-Fraktionsvorstand stoppte dieses Unterfangen. Ein solcher Antrag könnte andere Assoziationen wecken, meinte Christian Gaebler, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Im Klartext, man hat Angst, diese Forderung könne unter dem Thema “Rechtsradikal” abgelegt werden. Hosenscheisser, allesamt. Als Lohn für diese Feigheit muss ich Behördenbriefe an das Back-Office senden. Was soll das sein, dieses Back-Office? Aber egal. Der Plan ist klar. Angst auf der einen Seite, gezielte Verschleierung auf der anderen. Wenn der Bürger nicht mehr weiss, was genau gemeint ist, steht er immer als dumm da.

Politiker an den Pranger

Der Ausweis

Der Deutsche Bürger soll einen Ausweis haben. Einmal ausgestellt ist er 10 Jahre gültig. Manch einer braucht ihn jede Woche. Ein anderer gar nicht. Keine Polizeikontrolle, keine Wohnsitzänderung, kein Antrag auf irgendwas. Kurzum, man braucht ihn nicht. Und wenn doch, schaut auch nicht unbedingt jeder auf das Ablaufdatum. Continue reading

Das Telefon

Am Mittwoch den18.11. finden wir im Briefkasten einen Brief. Der Briefkopf gibt als Namen die Firma VR NameNichtGenannt-Com an. “Ihr ProFlat-Preselectionvertrag ….” vom 24.10.08. Ich kenne diese Firma nicht. Ich lese weiter und erkenne das diese Firma meinen Anschluss umstellen möchte. Und zwar auf die Firma Colt. Ich habe nichts bestellt und nichts unterschrieben. Das machen wir schon seit Jahren nicht mehr. Continue reading

Der Feind ist grün

Vielleicht liegt es am Alter. Möglicherweise aber auch an meiner zunehmenden Unzufriedenheit mit diesem Staat. Aber wie konnte es so weit kommen? Ich denke darüber nach und schaffe mir ein Feindbild. Genau genommen existierte es schon immer. Vieles davon wurde aber vergessen. Diesen Umstand betrachte ich als geplante Aktion der Regierung, die uns mit Sorgen permanent bombardiert. So hat der kleine Mann keine Zeit sich damit zu befassen, er ist mit der Bewältigung des täglichen Lebens überlastet. Continue reading

Achtung bei Hartz4

Stammleser kennen mich. Immer wenn etwas vermehrt in den Medien gezeigt wird, ist Alarmstufe Rot angesagt. In den letzten Wochen nun konnte man sehr oft Berichte über Hartz4-Empfänger sehen. Wie viel doch ein solch Empfänger bekommt. Nur 87 Euro weniger, als jemand der arbeitet. Würden Sie lieber dafür daheim bleiben? Solche Fragen mit den entsprechenden Antworten konnte man sehen. Familien oder Mütter, die mit großem Zeitaufwand und jede Menge Tricks sogar noch was übrig behalten. Wie sich mit Harz4 prima leben lässt. Und weitere Berichte. Sarrazin wird dabei freudig in seinem Sessel sitzen.
Es ist anzunehmen, das der Staat wieder etwas vorbereitet. Dafür macht er mit solchen Berichten Stimmung und sammelt Fürsprecher. Hartz4 verursacht Mehrkosten in Milliardenhöhe. Der Traum vom Beschäftigungswunder zerplatzt. Also muss gekürzt werden.
Aufpassen, und sich nicht auf die Seite des Staates schlagen. Jeder kann morgen selbst betroffen sein. Dann wird ihm jeder gestrichene Pfennig bitter fehlen.

Opfer des Internets

Wie gestern in den Nachrichten vermeldet wurde, ist Sarah Pallin Opfer eines Scherzes geworden. Das hatte zur Folge, das alle sie für eine Idiotin hielten. Der Übeltäter meldete sich und erläuterte sein Vorgehen. Eigentlich ein äußerst simples Handeln. Das Internet macht es möglich. Ein bisschen Blog hier, ein kleines Filmchen dort, zur richtigen Zeit, mit der richtigen Person und schon ist es für den Rest der Welt die Wahrheit. Auch ich verlasse mich auf verschiedene Medien und bin damit auch einer gewissen Leichtgläubigkeit erlegen. Noch schlimmer wird es, wenn man die Berichtigung nicht mitbekommt. Möglicherweise hat man dann für den Rest des Lebens eine Fehlinformation im Kopf.

Was ist nun so wichtig an dieser Geschichte? Was lehrt es uns? Es ist genau das Argument, welches ich immer in Verbindung mit Schule und Internet anführe. Die massive  Einführung der Internettechnik an Schulen halte ich für falsch. Lehrer vergeben sehr gern Such-und Rechercheaufgaben an Schüler. Jeder Treffer lässt das Vertrauen in dieses Medium wachsen. Aber, wenn schon eine Redaktion nicht mehr die Wahrheit kennt und Artikel aus dem Netz für wahr befindet, wie sollen dann Kinder erst die Falschheit erkennen?