Griechenland ist Pleite und Feind ist auch schon ausgemacht: Deutschland. Mit den großen Staatsschulden spielt es ja auch keine Rolle, sich noch ein bisschen mehr zu verschulden um ein marodes Land zu retten.
Was haben sich unsere Politiker bloß gedacht, als sie diesen schwachsinnigen Plan der unendlichen Ausweitung der Europäischen Union gefasst haben? Jedes Entwicklungsland darf mitmachen und die Anpassung erfolgt nach unten. Inzwischen haben uns andere überholt.
Schlaue Leute haben es vorher gewusst, konnten es aber nicht verhindern. Wir sollten die Deutsche Mark wieder einführen und die Grenzen dicht machen. Die EU hat als einziges Ziel, die Industrieländer zu zerschmettern und vor allem den Deutschen in den Abgrund zu schieben. Späte Rache, könnte man sagen. Die Politiker machen mit. Gewollt oder ungewollt, das muss man hinterfragen.
In Bezug auf die schlechte Lage Deutschlands ist vielleicht dieser Artikel recht interessant. Er beleuchtet die Entwicklung Deutschlands hin zu einem Niedriglohnland, das auf Kosten seiner Arbeitnehmer die Exportwirtschaft hochhält.
Es ist alles von langer Hand so geplant und so gekommen. Leider steckt hinter den Vorschlägen kein realer Bezug. Wir können die Binnennachfrage nicht steigern, weil wir keine Binnenprodukte haben. Wir exportieren Waren, mit denen man Waren fertigen kann. Die heimische Haushaltswarenindustrie gibt es schon lange nicht mehr. Und hinter den meisten deutschen Firmennamen verstecken sich inzwischen ausländische Eigentümer.
Überflüssig sind Kommentare aus Frankreich. Es ist eher ein Angstgejammer. Man hätte mit Deutschland allein eine Gruppe bilden können. Aber der Raffzahn hat auch dort regiert.
Letztlich muss jeder sehen wo er bleibt.
Die Binnennachfrage kann aber auch mit Produkten aus anderen Ländern gesteigert werden. Dazu braucht es die Fabriken nicht unbedingt bei uns. Es ist halt ein Geben und Nehmen und Deutschland hat in den letzten Jahren auf Kosten seiner Arbeitnehmer einfach zu viel genommen.
Die Frage ist, was passiert, wenn wir Griechenland einfach weiter ins Unglück stürzen lassen würden. Es käme sicherlich zu einer Destabilisierung des Landes, die auf längere Sicht sicherlich zu einem Krieg führen würde. Ich denke, wenn wir einen Krieg verhindern, indem wir ein paar Schulden mehr aufnehmen, ist das doch vertretbar.
Ein Krieg kann es wegen solch einer Lapalie nicht geben. Und die meisten anderen EU-Länder sind in der gleichen Situation. Es weiss halt nur noch keiner. Die EU besteht zum großen Teil aus Entwicklungsländern. Jeder einzelne Euro einer Hilfsaktion wird von mir und dir bezahlt. Und bei mir zumindest ist das Maß voll.
Die Binnennachfrage mit Produkten aus dem Ausland zu bedienen erscheint mir kontraproduktiv. Genau das tun wir ja alle schon seit langem. Wir kauf doch alle wunderbar die Hemden für 1 Euro 30 bei K… Geholfen hat es nichts und bringt auch keine Arbeitsplätze. Arbeitsplätze werden nur dann geschaffen, wenn du deinen Kochlöffel aus heimischer Produktion erwirbst.
Amerika macht es vor, schon immer. Wenn es zu bunt wird, wird der Import gesperrt und die Menschen kaufen heimische Produkte.